Silverwing Story Blog – made by fairish.de.be

Welcome to our echo chamber.

Blauflügel

[written by Hail

 

Die Nacht neigte sich dem Ende zu, als eine junge Fledermaus namens Hail, einen letzten Jagdzug startete.
Der Vollmond tauchte den Wald in dem Hail gerade jagte, in ein milchiges Licht und durch die Blätter, warf er unheimliche Muster auf das blaue Fell des Weibchens.
Das blaue Fell zeigte, dass Hail ein Mitglied der Blauflügel-Kolonie war. Aber eine schlechte Nachricht, hatte sich unter den Fledermäusen wie ein Lauffeuer verbreitet! Eulen hatten die Kolonie auf ihren Zug ins Winterquatier angegriffen und fast alle getötet!
Hail war eine der wenigen Überlebenen. Aber zur Zeit waren alle ihre Sinne auf die Motte vor ihrer Nase gerichtet. Nur noch wenige cm trenten sie von ihrer Beute.
Nur noch 5cm. Noch 4..3..2 "Hallo!" Genau in diesem Moment, streckte ein Fledermausjunge namens Lightning seinen Kopf aus einem Baum.
Hail versuchte noch zu bremsen aber zu spät. Sie flog mitten in Lightning rein und beide stürzten auf den mit Blättern bedeckten Waldboden. " Sag mal hast du sie noch alle?!", fauchte Hail zornig. Lightning kugelte sich vor Lachen auf dem Boden. " Hör mir gefälligst zu!!" brüllte Hail aber der der Angesprochene zeigte keine Reaktion. Am Ende wurde es Hail einfach zu blöd und beleidigt flog sie davon. Im Flug dachte sie noch mal über ihr Verhalten nochmal nach:> Was rege ich mich eigentlich so auf? Ich sollte dankbar sein dass er noch lebt! Vieleicht ist er auch das letzte noch lebende ´Mitglied meiner Familie?< Mit diesen Gedanken hatte Hail vieleicht recht.
Lightning, ihr Bruder, war das einzige was ihr aus ihrer Familie geblieben war.
Sie wusste nicht ob ihre Eltern noch lebten oder beim Angriff getötet wurden aber sie wusste, dass die Blauflügel nicht alle tot waren. Die Überlebenen hatten sich zwar verstreut aber sie lebten.
Immer noch in Gedanken, flog sie auf eine alte Buche zu, an deren Ästen noch 5 weitere Fledermäuse hangen.
Sie waren einer der Gruppen die den Angriff überlebt hatten.
Dort hangen Storm und Flower, die beiden Anführer der Gruppe und unterhielten sich. Skywing wartete auf Lightning und neben ihm hang Whitewind der bereits schlief.
Abseits der Gruppe, hang eine schwarze Fledermaus, die trotz ihrer dunklen Farbe ein Blauflügel war.
Blackrose.
Seit sie bei der Gruppe war, hatte sie noch kein Wort geschprochen. Hail kannte sie schon vor dem Angriff. Sie war immer so erwachsen und freundlich gewesen aber jetzt?
Hail und die anderen vermuteten, dass es etwas mit dem Angriff zu tun hatte aber niemand fragte. Sie wollten sie nicht verletzen. Zögerlich flog Hail zu ihr.
" Äh Blackrose?"
Keine Antwort
" Was dagegen wenn ich mich zu die hänge?"
Keine Raktion.
Schüchtern hängte sie sich an den Ast.
Sie bemerkte noch wie Lightning kam aber dies interessierte sie nicht im geringsten.
Aber dann war sie doch zu müde und flog durch ein Astloch in das innere der alten Buche.
Von innen rief sie:" Blackrose? willst du nicht reinkommen?"
Sie hörte keine Antwort, dafür aber das Schlagen von Flügeln und kurz darauf tauchte Blackrose am Eingang auf.
Hail lächelte bevor sie sich an die Wand hieng und bald darauf einschlief.
Bald schon kam der Rest der Gruppe aber das bemerkte Hail nicht.
Sie war schon längst am träumen.

Kap. 2 Die Fremden

Lightning und Skywing waren die letzten, die in den Baum zum schlafen flogen.
Grinsend stoß Lightning Skywing an und deutete auf Hail und Blackrose die immer noch zusammen
hingen und schon längst schliefen.
„ Die hängen echt zusammen wie Pech und Schwefel.", stellte Skywing fest und kicherte.
„ Na und ?", fragte eine Stimme über den beiden Witzbolden.
Als Lightning und Skywing nach oben schauten, blickten sie direkt in das Gesicht von einem müde aussehendem Whitewind.
„ Schlaf lieber und stör uns nicht!“, meinte Lightning mit einem frechen Grinsen.
Whitewind schnaubte verächtlich und flog zu Storm und Flower.
Flower hatte den größten Teil ihres Kopfes in ihre blauen Flügel vergraben und schlief.
Storm aber hatte seine smaragdgrünen Augen auf ein großes Astloch gerichtet, wodurch man super nach draußen sehen konnte.
Irgentwas machte ihn nervös.
Am Ende machte ihn sein Gefühl so kirre, dass er einfach nach draußen flog.
„ Hey Stormy!“, rief ihm Whitewind nach.
Zornig wante sich Storm zu den Nervensägen um.
Er hasste es, „Stormy“ genannt zu werden.
„ Was ist den los?“, fragte Lightning neugierig.
Storm machte keine Anstalten, eine Antwort zu geben.
„ Hey, mach ja nicht einen auf Blackrose!“, meckerte Skywing im gespielt verletztem Tonfall.
Als Antwort bekam er nur einen der Blicke denen man nachsagt sie können töten.
Die „Clowns“ wie Hail sie gerne nannten schauderten.
Sie kannten diesen Blick aber sie konnten ihm nie standhalten.
>Idioten<, dachte Storm und flog nach draußen.
Es war ein schönes Gefühl sich die milde Morgenluft um die Flügel wehen zu lassen.
Auch wenn die Sonne noch nicht aufging, die innere Uhr in ihm verriet dem jungen Blauflügel, dass die Sonne nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.
Aber er flog weiter.
Gerade als er an einer großen, alten Eiche vorbei fliegen wollte, flogen 2 andere Fledermäuse am Baum vorbei.
Storm war völlig erschrocken und stoppte.
Die beiden fremden Fledermäuse ( ich glaube wir kennen sie gut) waren ebenfalls überrascht und starten den fremden nur aus großen Augen an.
Diese kleine Pause, gab Storm die Gelegenheit sich die beiden einmal genauer anzusehen.
Der vordere war ein Männchen.
Er war sehr klein etwa einen oder 1 ½ Köpfe kleiner als Storm.
Von den Flügeln hätte er ein Blauflügel sein können aber er war keiner.
Als Enkel des Anführers der Blauflügel, kannte er alle Mitglieder der Kolonie.
Die andere war ein Weibchen von normaler Größe.
Sie hatte sehr helles Fell und war offenbar ein Glanzflügel.
Ein Glitzern an ihren linken Arm fiel Storm auf.
Er sah dass sie einen Ring trug.
Er wusste alles über die Ringe.
Trug ein Blauflügel so einen Ring, galt er als etwas besonderes.
Storm hatte gehört bei anderen Kolonien, galt der Ring als böses Omen, als Todesbote.
Viele Kolonien, verbannten beringte Mitglieder.
„ Ist was mit meinem Ring?“, fragte das Weibchen leicht gereizt.
„ Äh nein wieso?“, stotterte Storm verlegen.
Bevor die beringte Fledermaus antworten konnte, fiel ihr Gefährte ihr ins Wort.
„ Hast du irgendwo eine Kolonie Silberflügel gesehen?“, fragte er hastig.
Storm schüttelte den Kopf und meinte:“ Ich nicht aber vielleicht einer der anderen.“
Die Miene des Jungen hellte sich auf.
„ Kommt einfach mit!“, lächelte Storm freundlich.
Auf den Weg zum Baum, erfuhr Storm dass der Junge ein Silberflügel namens Schatten war und seine Freundin ein Glanzflügel mit dem Namen Marina.
Beim Baum, stellte Storm fest, dass die anderen bereits schliefen und er lud Schatten und Marina ein, hier den Tag zu verbringen.
Sie dankten ihm und hingen sich nebeneinander zu ihm und Flower.
Anscheinend waren sie sehr müde, den schon bald waren sie eingeschlafen.
Storm lächelte und schlief dann ebenfalls ein.
Er war schon sehr gespannt, was die anderen sagen würden.

Die Burg

Schatten und Marina, wurden am nächsten Abend durch leises Geflüster geweckt .
Als Schatten langsam die Augen öffnete und sich noch im Halbschlaf umschaute, sah er direkt in das Gesicht eines Blauflügels der kaum kleiner war, als Storm.
Dennoch überrascht, schrie Schatten kurz auf, verlor das Gleichgewicht
Und fiel von seiner Rinde die einen Spalt gebildet hatte wo man sich super festhalten konnte.
Immer noch erschrocken, schlug er mit seinen Flügeln um wieder nach oben zu kommen.
Lightning sah grinsend an sich herunter, breitete seine Flügel aus und schaute zuerst seinen rechten und dann seinen linken Flügel an bevor er kichernd meinte:“ Soo furcheregend sehe ich auch wieder nicht aus oder?“
Die Frage war an Skywing erstellt.
„Eigentlich nicht.“, meine dieser.
Storm verdrehte genervt die Augen und stellte dann Schatten und Marina vor.
Danach stellten sich die Blauflügel vor.
Alle außer Blackrose.
Schatten war etwas verwirrt und flog zu dem schweigendem Weibchen rüber.
„ Hallo!“, meinte er fröhlich aber Blackrose ( oh Wunder) antworte nicht.
„ Was hat sie denn?“, fragte Schatten und blickte in die Runde.
Hail räusperte sich und sagte dann:“ Sie sprich nicht!“
Schatten fiel aus allen Wolken.
„Wieso denn nicht ?“, fragte er .
Niedergeschlagen erzählte Storm die ganze Geschichte.
Nach dem er geendet hatte, waren Schatten und Marina still.
„ Daran sind Goth und Throbb schuld!“, zischte Schatten wütend.
„ Wer?“, forschte Whitewind nach.
„ 2 riesige Fledermäuse es sind Kannibalen und unglaublich brutal!“, erzählte Schatten aufgeregt!
Marina fiel ihm ins Wort und fragte schüchtern:“ und wo wollt ihr jetzt hin nachdem eure Kolonie... Na ihr wisst schon.“
Flower zuckte mit den Achseln.
„ Wahrscheinlich werden wir hier bleiben.“, meinte Storm.
„So kurz vor dem Winter?“, fragte Marina ungläubig.
„ Wo soll‘n wir sonst auch hin?“, meinte Hail.
„ Ihr könntet mit und mitkommen.“, rief Schatten.
Storm zögerte aber Flower war von dieser Idee begeistert.
„ Wir würden gerne mit euch mitkommen!“, sagte sie glücklich.
Die anderen stimmten zu ( Blackrose nickte nur) und so war es beschlossene Sache.
Die Blauflügel würden mit Schatten und Marina zum Winterquartier der Silberflügel reisen.
Die Tatsache dass sie nun von Eulen und Kannibalen verfolgt wurden ließ sie kalt.
Die erste Strecke verlief ruhig aber schon bald kam die erste Gefahr.
„ EULEEEEN!“, rief Whitewind und alle Blauflügel verfielen in Panik.
> Bitte nicht! Bitte nicht schon wieder!< schoss es Hail durch den Kopf.
„ Da hinten!“, rief Schatten plötzlich und deutete auf eine alte Burg.
Von Angst und Panik getrieben, flogen die Fledermäuse in eine kleine Nische.
Erleichtert dieser Gefahr entkommen zu sein, ließen sich die Reisegefährten auf den boden sinken als Storm plötzlich die Ohren spitzte.
„ Was ist?“, fragte Hail vorsichtig.
„ Da ist was!“, meinte der Angesprochene grimmig.
Plötzlich hörten sie einen erstickten Schrei der der offensichtlich von Flower stammte.
Bevor Hail sich umdrehen konnte, wurde sie von 2 kräftigen Flügel nach hinten gezehrt.
Sie sah nur noch wie 2 weitere Flügel den total verdatterten Storm nach hinten zog aber dann wurde ihr schwarz vor Augen.

Neue Gefährten
Hail vernahm ein merkwürdiges Summen dass von weit weg zu kommen schien.
Mit der Zeit wurde das Summen immer lauter und deutlicher.
Am Ende war es eine Stimme die besorgt klang.
„ Hail! Hail wach auf bitte! Mach doch endlich die Augen auf!!“, rief die stimme und Hail erkannte, dass diese Stimme zu ihrem Bruder gehörte.
Langsam öffnete sie die Augen.
Ihr Bild war noch etwas verschwommen und unscharf aber langsam klarte dieses Bild auf und das Blauflügelmädchen sah mitten in das Gesicht von Lightning.
Seine Miene war voller Sorge aber als er merkte dass seine Schwester aufwachte, traten erleichterung und Freunde an die Stelle von Sorge und Angst.
„ Was ist passiert?“, fragte Hail mit zitternder Stimme.
„ Nun ja da waren einige Fledermäuse und die haben uns hier reingesperrt!“, meinte Flower und in ihrer Stimme lag Wut.
Große Wut.
„ Wist ihr schon was für welche?“, fragte Hail weiter.
Nun war es Whitewind der antwortete.
„ Von der Farbe her können wir es leider nicht feststellen aber sie alle sind sehr hell.“, meinte er.
„ Vielleicht Glanzflügel.“, dachte Hail laut nach aber Marina schüttelte den Kopf und sagte kühl:“ 100% nicht das hätte ich gemerkt.“
Hail musste ihrer Freundin recht geben und fragte auch nicht weiter.
Stattdessen ließ sie ihre Augen über das Loch indem sie aufgewacht ist etwas genauer in Augenschein zu nehmen.
Überall lag Staub und Schmutz.
Die Luft war stickig und es war unglaublich heiß.
Der einzige Eingang, war mit einem Gitter aus Draht verschlossen.
Die Drahttür, wurde von außen mit einem Riegel abgeschlossen.
„ Mach dir keine Hoffnungen das haben wir schon längst versucht!“, hörte Hail eine Stimme aus einer Ecke.
Es war Storm.
Er sah etwas genervt aus und es schien als ob er versuchte das Gitter mit seinem Blick in Brand zu stecken.
Bei diesem Blick lief es Hail eiskalt dem Rücken runter.
Auf einmal, wurde der Riegel zurückgeschoben und 2 Fledermäuse traten ein.
Ein Männchen und ein Weibchen wie Hail feststellte.
„ Ihr seid also die Gefangenen ja?“, kicherte das Weibchen höchst amüsiert.
Storm schnaubte und wante sich ab.
Flower seufzte genervt und fragte dann mit gespielter Freundlichkeit:“ Und wer seid ihr wenn ich fragen darf?“
Das Weibchen lächelte und ihr Kamerad antwortete höfflich:“ Mein Name ist Saro und das st meine Schwester Mira.“
„ Aha und zu welcher Kolonie gehört ihr ?“, forschte Marina.
„ Wir sind Sternflügel.“, erklärte Saro.
„ Und weshalb seid ihr hier?“, fragte nun Storm, immer noch genervt.
„ Wir wollten euch einen Deal anbieten.“, lächelte Mira.
Storm meinte einen verschlagenen Unterton in ihrer Stimme zu hören.
„ Will heißen?“, fragte er skeptisch.
„ Ihr nehmt und mit und wir lassen euch dafür raus!“, meinte Mira knapp.
Die Gruppe bekam einen kleinen Schock.
„ Wir. Euch mitnehmen.“, wiederholte Skywind skeptisch.
„ Exakt!“, grinste Mira.
„ Aber wieso?“, meldete sich nun auch Schatten zu Wort.
„ Seit Bero an der Macht ist, leben wie hier fast wie gefangene.“, erklärte Saro.
„ Wie wollen einfach frei sein!“, sagte Mira nun mit flehender Stimme.
„ Aber wieso braucht ihr uns?“, hakte Flower nach.
„ Wo soll‘n wir sonst denn hin?“, klagte Mira.
„ Aber unsere reise ist gefährlich.“ meine Storm nun ruhig.
„ Na und?“, fragte Mira kalt.
„ wenn wir sterben können wir wenigstens in dem wissen sterben, frei gewesen zu sein!“, meinte Saro energisch.
„Also gut!“, beendete Storm das Gespräch.
„ Wir dürfen also mit?“, fragte Mira glücklich.
„ Gut kommt mit!“, meinte Saro fröhlich.
„ Durch viele enge Gänge, führte. Die beiden Sternflügel die Reisegruppe ins Freie.
Es war so schön wieder frei zu sein.
„ Was ist eigentlich mit euren Eltern?“, fragte Flower besorgt.
„ Sie sind tot!“, flüsterte Mira traurig.
Flower nickte verständnisvoll und flog dann zu Schatten, Marina und Storm an die Spitze.
Bei einem dicht belaubten Baum machten sie halt um hier den Tag zu verbringen.
Sie alle waren sich sicher, morgen würden sie wieder etwas spannendes erleben.
Sie wussten ja gar nicht, wie recht sie damit hatten!

Orest

Die kleine Fledermaus-Truppe, hing gerade an einem Baum und schlugen Zeit tot.
Hail und Marina unterhielten sich, Lightning und skywing, lachten über irgentwas, und der Rest sah Schatten zu der gerade mit der Echoprojektion rumexperementierte. Zur Zeit, war er dabei einen goth zu erschaffen.
Storm versuchte zu schlafen aber wenn man direkt neben den beiden Clowns hing, hätte niemand dieses Kunststück fertig gebracht. Schatten grinste fies und lies den Echo-Goth zu Lightning und Skywing flattern. Diese unterhielten sich gerade über irgendeinen Schnickschnack, als Goth direkt hinter Skywing auftauchte. Lightning schrie vor schreck und als sich Skywing ebenfalls umdrehte, verlor er vor schreck das gleigewicht und fiel wie ein Stein zu Boden.
Zum Glück landete er in einem Gebüsch das den Sturz abfing. Wütend hüpfte der junge Blauflügel- junge aus dem Busch und versuchte, sein zerzaustes Fell wieder zurecht zu machen.
„ Wer war das?„ meckerte er.
Alle zeigten auf Schatten aber er zeigte auf Whitewind.
„ wer den nun?“, zischte Skywind ungeduldig.
Während schatzten und Whitewind sich stritten, flogen Salo, Mira, Storm Flower, Hail und Marina weg um zu jagen.
Sie waren nur kurz unterwegs.
Denn schon bald entdeckten sie eine junge Eule, die in einer Falle saß. Sie flatterte verzweifelt mit den Flügeln um aus dem Käfig zu kommen.
Aber erfolglos.
Die Blauflügel wichen zurück und Storm fauchte angewidert:“ Eule!“
Marina, Saro und Mira hingegen, flatterten neugierig heran und beäugten das Eulenviech.
Sie war klein also wahrscheinlich noch ein Jungtier.
„ bitte helft mir!“, wimmerte die kleine Eule als sie die Fledermäuse bemerkte.
Storm ergriff sofort das Wort und knurrte:“ warum sollten wir?“, du hast unsere Kolonie vernichtet mit deinen Kameraden.
Jetzt, wo eine Eule so nah war und ihm nichts tun konnte, sprudelten aus Storm alle Vorwürfe gegen die Eulen. Sein Hass, seine Wut und seine Trauer entlud er indem er eine kleine Eule beschimpfte.
Die kleine eule schüttelte ängstlich den Kopf.
„ Ich hatte nichts damit zu tun.“, fiepte sie.
„ Lüg nicht!“, schrie Storm zornig.
Selbs Flower wich erschrocken zurück aber nicht wegen dem schrei sondern wegen etwas anderem.
Storm weinte.
Ausgerechnet Storm.
Der Storm der sonst immer auf kühl und herzlos macht, weinte.
„ Ihr habt meine Familie auf dem Gewissen!“ rief Sorm hasserfüllt.
Die kleine eule schüttelte total verstört den Kopf.
„ Nein!“, flüsterte sie.
„ IHR HABT SIE ALLE GETÖTEN IHR MÖRDER!!!!!“ brüllte Storm unter Tränen.
Dann sank er schlurchzent zusammen. Flower hüpfte zu ihm und legte ihren Flügel tröstend auf seine Schulter.
Die Eule wante traurig den Kopf ab.
>Die Fledermaus hatt Recht.< dachte sie traurig.
> Wir sind Mörder<
Sie schüttelte den Kopf.
Storm war inzwischen aufgestanden und wischte sich die letzten Tränen aus den Augen.
Dan breitete er die Flügel aus und flog einfach los mitten auf die Eule zu.
Seine Kameraden hielten erschrocken den Atem an.
Storm jedoch riss lediglich das Netz in Stück und flog einfach weiter.
„ Storm! Storm bleib hier!“, rief Flower aber er höhrte nicht auf sie.
Schon bog er um eine Ecke und war verschwunden.#
Flower versuchte es noch mal:“ STOOOOOOOOOOOORM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“

Gefangen

Gerade wollte Flower ihrem Freund hinterher fliegen, aber Hail legte ihr ihren Flügel auf die Schulter. “Er kommt sicher zurück!”, versicherte sie lächelnd. Flower seufzte schwer.
“ Ich habe ihn noch nie weinen sehen.”, wisperte sie traurig. Saro nickte. “Jungs wollen nicht gerne weinen.”, meinte Mira. Sie kassierte giftige Blicke von Saro bekam. “Fühlst du dich angesprochen?”, grinste Mira neckisch und Saro gab ein Schnauben von sich, sagte jedoch nichts. Ich mach mir trotzdem Sorgen!”, fiepte Flower und ließ mutlos die Flüfel hängen. Ein leises Wimmern war aus einer Ecke zu hören. Es war der kleine Eulerich. “ Es tut mir Leid!”, wimmerte sie. “ “ Ist schon gut.”, sagte Hail aufmunternd und zwang sich zu einem Lächeln. Die Eule schüttelte denn Kopf. “Er hat ja Recht! Dieser Krieg ist totaler Irrsinn!” Die Fledermäuse waren verdutzt. So was hatten sie nicht erwartet und schon gar nicht aus dem Mund einer Eule.
“Wie heißt du denn?”, versuchte Marina so unauffällig wie möglich das Thema zu wechseln. “Orest.”, war die knappe Antwort. Marina lächelte und stellte nun sich und die anderen vor. “ Komm! Wir wollen dir die anderen vorstellen!”, zwitscherte Mira und die Fledermäuse samt Eule flogen zum Baum zurück. Nach anfänglichen Misstrauen, war selbst Schatten davon überzeugt, dass Orest ein netter Kerl war. Nur Blackrose nahm Sicherheitsabstand. Schatten erzählte auch von seinen Erfahrungen mit Eulen was Orest’s Laune nur verdunkelte. “Und Stormy hat echt geflennt?”, fragte Skywing nun zum dritten mal. Flower gab ihm einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf. “Das ist nicht witzig!”, zischte sie. Ihre Augen zeigten das sie keine Wiederworte duldete. Skywing schluckte und nickte. “Irgentwas gefällt mir nicht!”, flüsterte Whitewind.
“ Du hast Haluzi... Wahnvorstellungen!”, meinte Lightning abfällig. “Halluzinationen.”, verbesserte Whitewind. “ Dann halt so!”, fauchte Lightning unwirsch. “Na? Streit?” Erschrocken wirbelten die Fledermäuse herum. “Brutus!”, keuchte Schatten. Blackrose wich völlig verstört zurück. “Wie könnt ihr es wagen meinen Sohn zu entführen?”, knurrte der alte Eulereich. “Sohn?”, wiederholte Flower verdutzt. “Aber Vater! Sie haben mich nicht...!”, versuchte es Orest aber er wurde von seinem Vater unterbrochen:” Schweig!” Orest zuckte zusammen. “Nehmt sie fest!”, befahl Brutus. In wenigen Sekunden, wurden die Fledermäuse eingekesselt. “Verdammt!”, knurrte Flower so leise wie nur möglich. “Storm. Wo bist du? Wir brauchen dich! Hilf uns!” wisperte Flower leise zu sich selbst. Aber Storm konnte sie nicht hören. Er war zu weit weg.


Die Wölfe

Ziellos, flog Storm durch den Wald. Die tränen vernebelten seine Sicht und er musste aufpassen, nicht gegen den nächsten Baum zu fliegen. Es war, als würde er alles durch ein winziges, beschlagenes Fenster sehen. Wegen der Eule, weinte er schon lange nicht mehr, aber die Tränen hörten nicht auf. In Storms Kehle brannte es höllisch. Al die Trauer und die Wut, die er sich all die Jahre angesammelt hatte, lies der junge Blauflügel nun raus. Tränen aus Wut, Trauer, Hass, schmerz und leid bahnten sich ihren weg über Storms Fell. Die salzige Flüssigkeit, schmerzten in Storms Augen. Aber dennoch, war es ein befreiendes Gefühl. Außerdem war ja keiner i der Nähe, der den Sohn des ältesten der Blauflügel, diese Heulsuse, sehen konnte. Diese Gewissheit, erleichterte Storm sehr. Das seine Freunde gerade ziemlich in der Tinte steckten, wusste er nicht. Wie auch? Gerade als Storm wieder einer Birke ausgewichen war, donnerte er gegen etwas weiches, warmes. Vor seinen Augen war alles weiß. Was in aller Welt war das? Mehr als ein erschreckten aufheulen, brauchte Storm nicht um zu wissen, es war ein Wolf. Kaum lag Storm auf dem boden, suchte er rasch alle seine Gliedmaßen zusammen und sprang auf. Der Wolf brauchte etwas länger. Storm wusste, wie gefährlich Wölfe sein konnten. Er hatte früher viele Gehschichten gehört. Jede vernünftige Fledermaus, wäre weggeflogen. Aber Storm blieb. Irgendetwas hielt ihn zurück. War es Neugierde? Storm wusste es selbst nicht richtig. Ein knurren holte ihn aus seiner Gedankenwelt zurück. Der Wolf stand wieder. Storm schluckte automatisch. Dieser war viel größer, als sich Storm Wölfe vorgestellt hatte. Der Wolf hatte weißes Fell, was silbrig glänzte. Seine augen- und Schnauzenparteien, hatten eine schöne hellblaue Färbung, ebenso wie der Bauch und die Unterseite seiner buschigen Rute. Auf dem Kopf, hatte der Wolf eine art umgedrehtes Dreieck, was seine Stirn bedeckte. Samt Ohren. Die Pfoten hatten, genau wie Ohren und Stirnzeichnung, eine dunkelblaue Färbung. In der Nacht wirkte dieses Fell fast schwarz. Die Augen hoben sich von dem Rest des etwas mageren Körpers ab. Si waren leuchtend grün. Storm stellte außerdem fest, dass man die Rippen des Wolfes sehen konnte. Es war wirklich dürr. Storm verspürte Mitleid. Mitleid für einen Wolf. Einem anderen Raubtier in dessen Magen er wohl bald landen würde. Storm wusste, der Wolf würde in fressen. Doch der Blauflügel verspürte keine angst. Er seufzte. Storm begriff sich selbst nicht mehr. Erst fing er an zu weinen, dann hatte er Mitleid für seinen künftigen Verspeiser und dann, spürte er nicht mal angst. “Was ist?” Storm sah verdattert auf. Der Wolf saß ihm gegenüber und musterte ihn. In den grünen Augen, lag weder Mordlust noch Hunger. Wie merkwürdig. “ich... Äh.. Dachte nur...”, stotterte Storm. “Willst du mich nicht fressen?” ein schmunzeln umspielte die Lefzen des Wolfes. “nein danke.”, war die antwort. “Bitte?” Storm war mehr als perplex. “du willst mich nicht fressen?” “Nö.”, kam die lockere antwort des weißen Tieres. Er gähnte. Die langen Fangzähne blitzten gefährlich auf. Storm jagte dieser anblich einen Schauer über den rücken. Sein blaues Fell sträubte sich. “Ich fresse keine Flügelratten.” Wie bitte? Flügelratten?! Jetzt war Storm wirklich getroffen. Beleidigt, verschränkte er die Flügel vor der Brust. “Fledermäuse, wenn ich bitten darf!”, maulte er. “Fledermäuse, Flügelratten, Flederratten, Flügelmäuse ist doch alles dasselbe. Nagetier ist Nagetier.” “Ach.”, feixte Storm. “soll ich dich jetzt Pudel nennen? Ich meine Hund ist Hund.” die grünen Augen sahen in an. “Ach.” amte der Wolf den Blauflügel nach. “Na wenn ich ‘n Pudel bin, dann bist du ein Siebenschläfer.” Storm grinste. Die nächsten 10 Minuten verbrachten Storm und Silbernebel, so war der Name des Wolfes, sich gegenseitig mit Hunderassen oder Nagetieren auf einer Stufe zu stellen (fragt mich nicht, woher Storm die ganzen Hunderassen kennt!) Ein räuspern durchbrach das Gespräch. Auf einem umgestürzten Baum, saß ein weiterer Wolf. Er war schwarz, hatte eine kreuzförmige Narbe auf dem rechten Hinterbein und erschreckend grelle, gelbe Augen. “Ray!”, rief Silbernebel mit gequälter Stimme. “ich bin ein Pudel!” “Was? Woher hast du dass schon wieder?”, war das einzige was der schwarze dazu zu sagen hatte. Silbernebel grinste von einem Ohr zum anderen, und deutete auf Storm. “O ha. Eine Fledermaus.”, meinte Ray an Storm gerichtet. “Wenigstens einer!”, freute sich Storm. Man konnte das Fragezeichen förmlich sehen, dass über Rays kopf schwebte. Der Anblick war so ulkig, dass Silbernebel und Storm einfach nicht anders konnten. Lauthals lachten Sie los. Storm hatte seine Freunde und die Eule schon fast vergessen.




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