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Welcome to our echo chamber.

Stahlflügel

[written by Orest

 

Greif sah zunächst nur nächtliches Grün. Verwundert, keinen Schmerz zu verspüren, raffte er seine Kräfte zusammen und richtete sich auf.
, dachte er. „Ah! Was ist mit meinem Flügel passiert? Er knackt und brummt ja leise!“ Greif hielt seinen rechten Flügel an sein Ohr und horchte: Immer, wenn er ihn bewegte, knarrte und ächzte der Flügel. Es… klang wie reibendes Metall…Er überprüfte seinen linken Flügel. Dasselbe Problem.
Schlagartig kam die Erinnerung zurück. „Oh, Oohh…“, stöhnte Greif und hielt sich den pochenden Schädel. Er erinnerte sich an alles. An den Baumhort, seine schreiende und weinende Mutter, an das riesige Netz, an die Hände, an das Röhren der Flugmaschine der Menschen, an die Menschen mit weißer Kleidung und vor allem an den schmerzvollen Stich des zylinderförmigen Gegenstands mit der Nadel vorne dran. Allein beim Gedanken an den Schmerz sackten seine Knie zusammen und er klatschte wieder auf die Erde.
Als er sich wieder aufrichtete und er sich auf eine verlassene Eiche, welche mitten auf der Wiese stand, hängte, kam ihm ein vernichtender Gedanke: < Die Menschen haben mir meine echten Flügel gestohlen und sie ersetzt, durch diese Stahlflügel!! Mami hatte Recht gehabt, die Menschen sind böse!! Böse sind sie!> Er öffnete den Mund und sang seine ganzen Klagen hinaus in die Nacht.

Murff segelte dicht um das Gebäude der Menschen rum, in dem Greif Silberflügel verschleppt worden war. Der Bengel musste doch hier irgendwo stecken…. „Bei Cama Zotz, dem Gott der Unterwelt, der muss doch hier irgendwo sein!“, schrie er.
Plötzlich hielt er inne. Er hörte schwache Klagelaute am Anfang des Waldes, etwa 70 Flügelschläge weit entfernt. Er zuckte die Ohren. Zwischen den Schluchzern konnte er vier Wörter hören, die ihm wichtig waren: „Schatten Silberflügel, mein Vater.“
Breit grinsend drehte Murff sich in die Richtung, aus der der Klang kam.
, dachte er. „Angriff!“

Greif hörte auf zu klagen und fing an, sich zu orientieren. Er schickte ein Klangnetz aus und tastete die Umgebung ab.
Alles normal…, bis auf ein Objekt…, welches sich mit rasender Geschwindigkeit näherte!
Seine Mutter hatte gesagt, er sollte sich vor ungewöhnlichen Flugobjekten verstecken.
Er blickte sich um in dieser klaren Nacht. Er hatte nicht viel Zeit, um zu handeln. Noch 60 Flügelschläge und das Etwas wäre da.
Er reagierte schnell und schlug mit den Flügeln, um Auftrieb zu gewinnen.
Der neue Flügel gewöhnte sich schnell an die Schlagbewegungen und bald hörten sie auf zu knarren. Alles funktionierte schneller mit den Stahlflügeln. Beinahe hätte er sich gefreut, so etwas Besonderes zu sein. Von den Menschen verändert.
Aber würden ihn nun die anderen Silberflügel noch akzeptieren? Was würde geschehen, wenn er wieder zurück zum Baumhort käme? Was würden sie sagen? Was würde seine Mutter dazu sagen? Würde sie sagen: „So ein von Menschen verändertes Jungtier möchte ich nicht mehr in meiner Nähe haben!“?
Greif verspürte wieder diese Wut auf die Menschen. `Menschen sind falsch auf dieser Welt!´, dachte er.
`Sie werden mich schon nicht verbannen´, dachte Greif. `Ich bin schließlich der Sohn von Schatten Silberflügel, dem verstorbenen Schatten Silberflügel. Warum musste er sterben? Warum musste er sich für mich opfern?! Ich bin doch nur von den Menschen präpariertes, ängstliches Jungtier! Ich bin ein Nichts! Ich werde vorerst noch nach Hause zurückkehren, sie würden mich sowieso aus der Kolonie ausstoßen.´
Er würde sich so lange verstecken, bis er sich entschieden hatte, ob er wieder zum Baumhort zurückgehen sollte.
Aber es gab da noch ein paar Dinge, die dafür sprachen, seinen Heimatort aufzusuchen:
Zum Beispiel: Luna. Er hatte sich schon immer in ihrer Nähe wohl gefühlt und Greif glaubte sogar, dass er sehr starke Gefühle für Luna empfand. Warum auch nicht? Sie war jung, so schön wie ein Stern und wenn sie ihn anschaute sah er in ihr ein loderndes Feuer des Mutes und der Entschlossenheit. Gleichzeitig zu dem Wilden sah er auch viel Liebe und Fürsorge in ihren Augen. Es war so toll, sie nur anzusehen, sie mitten im Mondlicht zu sehen und…
RUUUMMMMS!!
Greif verlor kurz die Kontrolle über seine neuen Flügel und er stürzte in die Tiefe.
Er schrie, während er versuchte die Kontrolle über die Stahlflügel zu bekommen. Endlich gelang es ihm und er konnte kurz über dem vom Mond beschienenen Gras stoppen.
Er atmete ein paar Mal tief durch und versuchte sich zu beruhigen.
„Hallo? Ist das jemand?“, fragte er.
"Olà! Entschuldige bitte!“, sagte jemand hinter ihm.
Greif fuhr herum und sah eine riesige Fledermaus mit grauem Fell und schwarzen, ledigren Flügeln. Die Größe der Flügel hätte ausgereicht, um ihn und zwei andere Jungtiere einzuhüllen.
„Äh… Hallo. Wer bist du?“, fragte Greif.
„Ähm, ich bin ein… Grauflügel. Mein Name ist Murff!“
Greif stutzte.
„Ehrlich? Ich wusste nicht, dass Grauflügel so groß sein können! Bist wirklich ein Grauflügel?“
Murrf schaute betreten beiseite.
„Ja. Mein Vater hatte sich ein Kannibalenfledermaus-Weibchen verliebt und so entstand ich.
Ich bin eine Mischung aus Grauflügel und Vampyrum. Aber keine Sorge ich werde dich nicht töten. Und wie heißt du?“
Greif fiel ein Stein vom Herz, als Murff dies sagte. Er hatte sehr stark vermutet, dass er ein Vampyrum sei.
Murff hatte Grau-schwarzes Fell, lange, ledige Flügel, einen großen Kopf mit langen dunkelgrauen, zurückgezogenen Ohren. Seine Beine waren lang und sehr kräftig, wie es aussah. Man konnte die Muskeln unter dem Fell spielen sehn. Und da war außerdem noch eine … eine Eingravierung in seinem rechten Flügel. …Es sah aus wie eine gefiederte Schlange. Irgendwo her kannte er dieses zeichen doch! , dachte der junge Silberflügel.
„Da bin ich ja froh, dass du mich nicht essen willst. Mein Name ist Greif Silberflügel.“
„Aha! Und was machst du hier in diesem… Wald?“, sagte er und rümpfte die Nase bei dem Wort „Wald“. „Ich hab gesehen, wie dich die Menschen aus ihrem Gebäude trugen und dich auf eine Wiese legten. Was haben sie mit dir gemacht?“, fragte Murff.
Greif schaute wütend zum gebäude der Zweibeiner als er antwortete.
„Die Menschen haben mir meine echten Flügel weggenommen und sie gegen Flügel aus Metall ausgetauscht. Ich hab es bemerkt, als ich auf der Wiese der Menschen erwacht bin.
Warum haben sie das nur getan?“, fragte Greif und fing an zu schluchzen.„Ich fühle mit dir, Greif. Ich kann verstehen, warum du so eine Wut hast.
Sieh!“
Murff spannte seine Flügel an und Greif konnte eine kleine Wunde sehen.
Er schaute sich die Wunde näher an. Er sah getrocknetes Blut und zwischen dem Roten konnte er noch etwas Metallenes erkennen. Greif schrie auf vor Schreck.
„D… Du… auch!“
„Ja“, bestätigte Murff „mit mir haben sie das Gleiche gemacht. Es ist ungefähr ein Jahr her. Ich wurde im Dschungel gefangen genommen. Mit einer Flugmaschine der Menschen wurde ich dann im das Menschengebäude gebracht und mit diesem komischen zylindrischen Teil haben sie mich betäubt“
„Aha! Mich haben sie also betäubt“, flüsterte Greif.
„Ich nehme es an… Also auf jeden Fall bin ich gestorben“, endete Murff.
„Was?!“, fragte Greif schockiert. „ Du bist gestorben?“
„Ja, direkt nach der Operation. Dann bin ich in der Unterwelt aufgewacht“, sagte Murff niedergeschlagen.
Greif wäre beinahe vom Ast gefallen, so sehr schockte es ihn.Er zitterte am ganzen Leib.
„Du warst in der Unterwelt?“
„Ja. Du doch auch.“
Da stutzte Greif.
„Woher weist du davon!“, fragte er geschockt.
„Das dürften eigentlich nur die Silberflügel wissen“.
Murff wusste, er hatte den Hahn zu weit aufgedreht. Jetzt musste er schnell handeln. , dachte er.
„Ähm, ich bin ein Bote gewesen. Und bei den Boten der verschiedenen Fledermausarten sprechen sich solche Geschichten ziemlich schnell herum“, versuchte Murff sich herauszureden.
„Ah… ha. Nun… gut“, sagte Greif. Er dachte nach. < Er hat ebenfalls Stahlflügel. Vielleicht hatten auch einzelne Silberflügel schon Stahlflügel gehabt. Mama wollte ja nie mit mir über die Experimente der Menschen reden.
Aber ich glaube, Murff lügt mich an. Außer mir und der Kolonie der Silberflügel weiß keiner von Lunas und meinem Abenteuer. Dem kann ich nicht vertrauen. Ich glaub auch nicht, dass er eine Grauflügel-Vampyrum-Mischung ist. Der hat mich von vorne bis hinten angelogen. Das ist doch ein Vampyrum. Die langen Ohren, die Fellfarbe, die riesigen Flügel… und… Was ist das?>
Greif starrte auf Murffs rechten Unterarm. Da war etwas eingeschnitzt.
Er versuchte es zu lesen. Er konnte das Wort „Zotz“ lesen.
Plötzlich lief Greif ein kalter Schauer über den Rücken.

Schatten flog in die Richtung des Menschengebäudes, in das er damals hinein geflogen war. Bestimmt wurde Greif dort hin verschleppt.
, dachte er.
Er flog weiter. Immer weiter. Er hatte Marina versprochen, dass er Greif zurückbringen würde. Selbst Luna war gekommen. „Bitte bring mir Greifchen zurück. Du musst es für mich tun! Ich…. Bitte finde ihn, okay?“, hatte sie gesagt. Und er würde seinen Sohn retten! Und wenn er wieder dafür sterben müsste! Er tat es für Marina und sich, für Luna… für die ganze Kolonie.
Das gab ihm Mut und er flog schneller.
, nahm er sich vor.
Er beschleunigte und flog immer tiefer in die Nacht hinein.
Greif kauerte an einem Ast auf einer hohen Eiche. Er betrachtete seine Flügel gedankenverloren. Inzwischen knarrten sie schon nicht mehr.
Er schaute sich seine Klauen an. Er dachte angestrengt nach und bewegte sie dabei.
.

Er konzentrierte sich nun ganz auf seine Klauen.
Schliiiind!
Greif schrie auf. „Bei Nocturna…“, flüsterte er.
Zwischen jeder Klaue waren lange scharfe Stahlmesser erschienen.
, überlegte Greif.

Er konzentrierte sich auf die Messer.
Mit einem Geräusch, das Greif eine Gänsehaut einjagte, glitten sie zurück in den Flügel und an der Stelle wo die Messer erschienen waren, erschienen nun, wie er feststellte, kleine Stahlabdeckungen. Immer, wenn er die Messer heraus gleiten ließ, glitten die Blätter hoch oder runter.
„Ok. Dann mal los“, sagte er sich.
Er ließ sich vom Ast fallen und flog in die Nacht hinein.

Murrf segelte zwischen den Bäumen entlang und fing einen Bärenspinner mit einem Flügel.
Bei diesem Gedanken lachte er so sehr, dass er fast die Kontrolle über seine Flügel verloren hätte.
Aber andernfalls musste er wirklich zugeben, dass er echt mega Glück gehabt hatte.
Er flog geschickt zwischen zwei eng aneinander stehenden Buchen hindurch und spießte dabei eine Nacktschnecke auf. Während er sie sich in den Mund schob dachte er über seinen Plan nach.

Murff schrie in die Nacht: „Cama Zotz, ich werde nicht versagen! Ich werde Greif Silberflügel umbringen und seine Seele dir geben!!“
Plötzlich stutzte er. Er hatte doch zwischen ein paar Bäumen ein paar silbrig glänzender Flügel gesehen.
Murff tastete die Umgebung mit einem Klangnetz ab. Tatsächlich!
Drei Baumreihen weiter rechts raste Greif mit irrer Geschwindigkeit zwischen den Bäumen durch.
Es sah fast so aus, als würde er vor ihm flüchten.

Mit einem Gänsehaut einjagendem Lachen nahm er kurz in Richtung:
Greif!
Verfolgungsjagd:


Orest schauderte. War es wirklich gut gewesen mit Schatten mit zu kommen? Natürlich! Schatten Silberflügel hatte ihn aus der Pyramide befreit. Ohne ihn wäre er jetzt Staub. Und seine Seele wäre jetzt in den Händen von Cama Zotz.
Und ihm zu helfen, seinen Sohn, Greif, zu finden war dann ja wohl das mindeste, was er tun konnte.
Nun war Orest bei dem Menschengebäude angekommen, wo Schatten angeblich vor zwei Monaten gesteckt hatte, zusammen mit ein paar anderen Silberflügel aus seiner Kolonie und Marina, seiner Frau.
Sollte weiterfliegen? Oder das Gebiet absuchen?
“Angeblich, nach Marinas Aussagen wurde greif in Richtung des alten Menschengebäudes verschleppt. Wir müssen dort das Gebiet absuchen, wenn wir dort angekommen sind!“
„Aber wir sind ja voneinander getrennt worden! Von dieser Großen Fledermaus, namens Goth. So hat Schatten mal gesagt, würde er heißen. Verdammt ist das schwierig! O.K. das reicht mir jetzt! Ich suche das gebiet ab!“.
Und mit diesen Gebäuden begann er das Gebiet in Kreisen Richtung weiter nach Norden von dem Gebäude entfernt, abzusuchen.

Schatten versuchte sich im Nadelwald zu orientieren. Durch Goths plötzlichen Angriff hatte er die Orientierung verloren. Aber Goth war in Richtung Norden weitergeflogen.
, dachte er.
Er schaute zum Horizont. Die Sonne war kurz vor dem Aufgehen.

Er flog zur nächsten Tanne, warf sich kopfüber an den Ast und schlief ein.

Greif preschte durch die Bäume, machte Schraub-Bewegegungen mitten durch Ast-Gestrüppe und warf Lupings, wenn es keinen weiteren weg auf seiner Flughöhe gab, um auszuweichen.
Er überlegte.

Da hörte er ein Objekt eine Baumreihe neben ihm fliegen. Er tastete es mit seinem Klangnetz ab.
Greif holte Luft. Murff.
Er beschleunigte, flog Slalom, änderte immer wieder den Kurz.
„Olà, Amigo! Warum versteckst du dich denn vor mir?! Ich tue dir doch nichts!“
„Ich will nichts mit dir zu tun haben!“, sagte greif während er flog.
„Du bist nämlich ein Vampyrum Spectrum! Das Symbol Cama Zotz’s erkennt man doch 100 Meilen gegen Schneegestöber!“
Und damit flog er eine scharfe Rechtskurve, weiter weg vom Menschengebäude, weiter nach Norden. Zuerst sah Greif kein Vampyrum. Er atmete auf.
, dachte Greif mit einem Grinsen im Gesicht.
Da verspürte er plötzlich einen tiefen, schmerzvollen Stich im Rücken. Greif schrie auf. Er warf den Kopf nach hinten und erkannte: Murff. Er hatte seine Flügelmesser direkt in sein Rückenfleisch gestoßen und hielt sich verbittert fest.
Greif warf Schrauben, eine nach der anderen, um ihn los zu werden, aber Murffs Stahlklauen hatten sich so tief in sein Fleisch gegraben, das er sich nicht abschütteln lies.
Greif spürte, wie Blut aus der Wunde spritzte und sich auf dem Waldboden verteilte.
Ihm wurde schlecht.
Da hatte er eine Idee.
Er flog dichter an die Bäume heran und warf sich seitwärts.
Er wusste, er würde sich zunehmend an Höhe verlieren, aber vielleicht hatte Glück.
Er schaute nach hinten. Murff hatte nun mehr Schwierigkeiten sich fest zu krallen.
Greif schrie auf vor Schmerz.
Das hatte er nicht bedacht. Dadurch, weil er sich seitwärts geworfen hatte, schlitzten Murffs lange Klauen das Fleisch auf. Er würde das nun aushalten müssen.
Sie sanken immer tiefer.
Murffs Rückenfell streifte schon die Baumrinden.
, dachte Greif.
„Greif! Was tust du da! Lass es! Du wirst so wieso getötet! Und zwar von mir!“ Murff schrie auf.
Seine Flügelmembrane wurde langsam, ganz langsam von der harten und spitzen Baumrinde aufgeschürft.
„Greif! Das kann mir nichts anhaben! Siehst du nicht die harte Stahlmechanik?!“
Greif besah sich Murffs Flügel und er konnte jetzt, da die ganze Flügelhaut nun abgeschürft war, die ganze Mechanik sehen. Er sah Blech, langes rotes Gummi, Stahlglieder, und am jedem Glied eine lange Eisenstange, welche alle in Murrfs Seiten hineingingen. Anscheinend wurden sie ihm eingeführt.
Greif schauderte. Murff würde durch das Bewegliche Blech, welches überall an den Gliedern angebracht war, weiterfliegen können.
„Aaaahhh!!!“
Greif sah Murff in lauter Ästen hängen.
Greif stoppte. Er lies sich nieder. Er musste eine Pausemachen und während dessen betrachtete er vergnüglich, wie Murff sich, in 20 Flügelschlägen Entfernung, bemühte, sich los zu reißen.
„Greif! Ich kriege dich! Ich kann mich befreien!!“, sagte Murff und mit einem lodernden Feuer der Entschlossenheit in seinen Augen fuhr er mit einem SCHLIIND seine langen Stahlklauen aus und schnitt die Äste mit einer Bewegung ab.
Greif schrie auf vor Entsetzen und erhob sich mit 5 Flügelschlägen 30 Flügelhöhen hoch in die Luft.
Murff erhob sich ebenfalls in die Luft und kam auf ihn zugeprescht.
Da spürte Greif etwas mit irrer Geschwindigkeit an sich vorbei fliegen.
Es war eine…. Eule!
Sie flog direkt in Murff hinein und grub ihre krallen Murffs Bauch.
Der schrie kurz auf und hing kurz darauf bewusstlos in den Ästen.
Die Eule drehte sich ganz langsam um und sah entschlossen in sein Gesicht.
Dann hatte sie plötzlich einen freundlichen Gesichtsausdruck und kam auf ihn zugeflogen.
Sie landete auf dem Ast, auf dem er noch vor 20 Sekunden gehangen hatte.
„Greif Silberflügel. Komm herunter“, sagte die Eule.
„Ich bin ein Freund von Schatten Silberflügel, deinem Vater. E lebt und sucht dich gerade!“
„Mein Vater? Am Leben? Und sucht mich? Wie das denn?“, fragte er während er sich erschöpft landete und sich wieder kopfüber hin hing.
„Er wurde von Nocturna wieder zum Leben erweckt. Aber ruh dich erstmal aus. Ich erkläre dir alles, wenn du wieder halbwegs fitt bist.“
„Wirst du mich beschützen?“, fragte Greif etwas verängstigt.
„Ich bin bereit, mein Leben für deins zu Opfern, junge Fledermaus. Dein Vater und ich sind alte Freunde, könnte man sagen, und ich bin ihm das schuldig.“
Greif betrachtete gedankenverloren den Ast.
„Soso. Und was hat er für dich getan?“, fragte Greif.
„Er hat mir zweimal das Leben gerettet und wäre dafür sogar bereit gewesen, für mich zu sterben. Er hat mich aus der Pyramide im südlichen Dschungel gerettet. Cama Zotz hatte damals den Plan die Sonne zu töten und für immer AUF- und unter der Erde zu herrschen. Es wäre ihm beinahe gelungen, wenn dein Vater nicht gewesen wäre. Ja Greif. Dein Vater hat hunderten das Leben gerettet.“
Greif betrachtete traurig einen Tausendfüßler, der den Ast entlang kroch. Greif nahm ihn, betrachtete ihn gedankenverloren und schob sich ihn in den Mund.
„Ich weiß nur das von meinem Vater, was meine Mutter mir über ihn erzählt hat“, sagte greif, als er fertig gekaut hatte. „Und as ist nicht gerade viel. Sie sagte immer nur: „Frag nicht, Greif. Bald, im Winter werden wir zu ihm nach Hibernaculum fliegen und dort wirst du ihn kennen lernen“. Und damit hat sie immer das Thema gewechselt. Und dann habe ich ihn vielleicht 10 Minuten in der Unterwelt getroffen, aber da hatte ich nie richtig Zeit gehabt, mich af ihn zu konzentrieren.“
„Du wirst ihn bald richtig kennen lernen“, sagte die Eule.
„Soll ich dich denn immer Eule nennen?“, fragte Greif.
„Normal müsstest du mich Prinz Boreal nennen, aber für dich heiße ich Orest. Das ist mein Vorname. Und weil wir, glaube ich super Freunde werden können, kannst du mich einfach nur Orest nennen.
Jetzt ruh dich aber aus. Ich werde Wache halten, für den Fall, das der da“ und er nickte zu dem immer noch bewusstlosen Murff hinüber „wieder aufwachen sollte.“
„O.K. Danke noch mal für die Rettung.“
„Keine Ursache.“, sagte Orest.
Greif klammerte sich fester an den Ast, legte die Flügel an den Körper und schlief ein




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